Die Geburt eines Buches

Die Geburt eines Buches

Wenn man als Autor sLektor in Hamburg wartet auf das Manuskript des Autorschon einigermaßen
 „drin ist“, dann hat man entweder eine Idee, oder aber ein Verlag kommt mit einer Anfrage. In beiden Fällen gibt es ein erstes Gespräch: per Telefon, per Mail oder persönlich. Der Autor muss entscheiden, ob ihn die Aufgabe reizt, der Verlag muss entscheiden, ob ihm das Projekt machbar erscheint. Schließlich kommt es darauf an, in welchem Zeitraum der Autor das neue Projekt bewältigen kann. Dann geht es an die Arbeit: Sammeln von Ideen, Spontan- einfällen und Gesprächseindrücken. Erste kleine Niederschriften, Lesen von Sekundärliteratur, Nachdenken über Gliederung und Zielgruppe. Schließlich wird geschrieben. Das geht zuweilen sehr flüssig, zuweilen aber mit großen Pausen und Hemmungen. Gut, wenn dann Gesprächspartner in Lektorin in Stuttgart sucht vergeblich das Manuskript des Autorserreichbar er Nähe sind. Das Manuskript wächst, die Freude wächst, aber auch die Bedenken wachsen. Der Autor macht sich nicht klein, er wird von ganz allein klein. Das reicht von Müdigkeit bis Rückenschmerzen, von inhaltlichen Bedenken bis zu sprachlichen Problemen. Aber irgendwann ist das Skript geboren und geht heutzutage per e-Mail an den Lektor des Verlages. Wenn der in Absprache mit dem Verlag sein okay gibt, kommt es zum Vertragsabschluss. Der Verlag sucht sich inzwischen eine Druckerei, einen Herstellungs- betrieb und regelt vertraglich alles, was später das Buch ausmacht: Umfang und Gestaltung, Papiersorte, Auslieferungstermin und Auflagen- höhe. Titelgestalter und IllustratorenLektorin in Leipzig moderiert die Lesung spielen dabei eine wichtige Rolle, sind aber hauptsächlich Gesprächspartner des Verlages und nicht des Autors.
Schließlich ist das Buch geboren. Verlag und Autor wünschen sich dann nur noch, dass das Kind laufen lernt. Der zeitliche Weg von der Idee bis zur Auslieferung eines Buches dauert überlicherweise ein bis zwei Jahre und länger.